ABO+2019-04-15 14:25

Seit der Vater arbeitet, hat die Familie weniger Geld

Wie Zürcher Gemeinden die Kürzung der Sozialhilfe für vorläufig Aufgenommene nutzen, um zu sparen.

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Zwischen den Zürcher Gemeinden öffnet sich eine Kluft: Die einen bemühen sich um Integration. Die anderen ziehen die Sparschraube an. Auslöser ist der Volksentscheid vom 24. September 2017. Seither erhalten vorläufig aufgenommene Ausländer (Status F) keine Sozialhilfe mehr, wenn sie auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, sondern nur noch Asylfürsorge. Eine Einzelperson bekommt damit knapp 700 statt wie bisher rund 986 Franken pro Monat, eine vierköpfige Familie statt 2110 noch 1470.