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Zürichs Kampf gegen Bananenschalen

Littering hält die Behörden schon lange auf Trab: Vor hundert Jahren sorgten Bananen- und Orangenschalen für Ärger, tödliche Unfälle – und ein polizeiliches Verbot.

«Eine Unsitte, die nicht genug gerügt werden kann», schrieb die NZZ 1922 über Fruchtschalen am Boden. Foto: Getty
«Eine Unsitte, die nicht genug gerügt werden kann», schrieb die NZZ 1922 über Fruchtschalen am Boden. Foto: Getty

«Gefährdung des Fussgängerverkehrs», lautete der Titel der Meldung im «Tages-Anzeiger» vom 4. Mai 1916. «Spezielle Vorfälle veranlassen den Polizeivorstand der Stadt Zürich, darauf aufmerksam zu machen, dass durch das Wegwerfen von Orangen- und Bananenschalen auf Strassen und Trottoire der Fussgängerverkehr gefährdet wird, indem Personen, welche auf solche Früchteabfälle treten, leicht zu Fall kommen können.»

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