ABO+2019-04-15 17:03

«Das war ein Geschenk für Hitler»

Historiker Tobias Straumann erklärt Hitlers Aufstieg mit der damaligen Wirtschaftskrise – und warnt vor zu strikten EU-Vorschriften.

Von einer hohen Arbeitslosigkeit profitieren die politischen Pole: Stellensuchende im Berlin der 30er-Jahre. Foto: Roger Viollet (Getty)

Von einer hohen Arbeitslosigkeit profitieren die politischen Pole: Stellensuchende im Berlin der 30er-Jahre. Foto: Roger Viollet (Getty)

Brauchen wir noch ein Buch über Hitlers Aufstieg?
Bislang haben viele Historiker den Fokus auf die politischen Ereignisse und die Personen gelegt. Aus ökonomischer Sicht interessierte der wirtschaftshistorische Kontext. Im Buch führe ich nun beide Perspektiven zusammen. Wir wussten bis jetzt zu wenig darüber, wie genau die Finanzkrise der 1930er-Jahre zu Hitlers Aufstieg beitrug.

<b>Tobias Straumann</b></p><p>Tobias Straumann (52) ist Titular­professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Sein Forschungsinteresse gilt vor allem der europäischen Geld- und Finanzgeschichte und der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. <i>(red)</i>
<b>Tobias Straumann</b></p><p>Tobias Straumann (52) ist Titular­professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Sein Forschungsinteresse gilt vor allem der europäischen Geld- und Finanzgeschichte und der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. <i>(red)</i>