2019-02-18 19:12

Bundesrat nimmt neuen Privatjet in Empfang

Der Schweizer Bundesrat ersetzt einen veralteten Businessjet eines US-Herstellers mit einem Pilatus PC-24.

An der symbolischen Schlüsselübergabe mit Oscar J. Schwenk (l.), Verwaltungsratspräsident von Pilatus, nahm Bundespräsident Ueli Maurer (2.v.l.) teil.

An der symbolischen Schlüsselübergabe mit Oscar J. Schwenk (l.), Verwaltungsratspräsident von Pilatus, nahm Bundespräsident Ueli Maurer (2.v.l.) teil.

(Bild: Pilatus Aircraft Ltd)

Der Bundesrat fliegt ab sofort mit einem Jet aus Schweizer Produktion. Wie es in einer Medienmitteilung von Pilatus heisst, wurde der im Jahr 2014 bestellte PC-24 am Montag offiziell an den Bundesrat übergeben. Der Pilatus Super Versatile Jet ersetzt einen veralteten Businessjet eines US-Herstellers.

An der symbolischen Schlüsselübergabe nahm Bundespräsident Ueli Maurer teil. Oscar J. Schwenk, der Verwaltungsratspräsident von Pilatus sagt: «Ich freue mich, dass sich der Bundesrat für ein Schweizer Produkt entschieden hat und zukünftig mit dem PC-24 – der neuen ‹Swiss Air Force One› – reisen wird.»

Der neue Jet ist weissgrau. Auf dem Heck und auf den Flügeln prangt ein Schweizerkreuz. Dazu ist die Aufschrift «Swiss Air Force» zu sehen. Die Kabine bietet Platz für acht Personen. Zuzüglich kommen noch die Besatzung und das jeweilige Gepäck. Geflogen wird die PC-24 von Piloten der Schweizer Luftwaffe.

Das Flugzeug wird voraussichtlich primär für Reisen in Europa genutzt werden. Der Jet erreicht eine Geschwindigkeit von 815 Kilometer pro Stunde und hat eine Reichweite von 3704 Kilometern.

Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von Redaktion Tamedia.