ABO+2019-06-09 11:05

So wollen die Grasshoppers sieben Millionen sparen

Massiv tiefere Löhne für die Fussballer. Und auch sonst soll überall gespart werden. Trotzdem hofft Trainer Uli Forte, die besten Spieler halten zu können.

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Die Zahlen und GC, das ist ein schwieriges Kapitel.

Sie hatten in den vergangenen Saisons Ausgaben von etwa 20 Millionen Franken – offiziell. Es konnten aber auch einmal 28 Millionen sein.

Sie nahmen pro Jahr zehn bis zwölf Millionen ein, vielleicht waren es manchmal aber auch acht.

Die erste Mannschaft soll nicht teurer gewesen sein als sechs bis sieben Millionen Franken, den jüngsten Angaben zufolge kostete sie aber wohl doch eher zehn.

Die Hauptaktionäre schossen pro Saison acht Millionen ein, um das Defizit zu decken. Vielleicht waren es aber auch mal zwölf.

So geht das schon seit Jahren. Doch nun soll damit Schluss sein. Der Rekordmeister hat sein Budget nach dem Abstieg von 20 auf 13,6 Millionen Franken reduziert. ­Allein bei den Personalkosten – und damit vor allem bei den Spielerlöhnen – will GC fünf Millionen sparen. Über zwei Millionen sollen es bei den übrigen Betriebskosten sein, die der Club von 6,3 auf 4,1 Millionen reduzieren will.