ABO+2019-11-08 23:36

Die Grasshoppers verlieren auf dem Winterthurer Acker zwei Punkte

GC tut sich gegen den FCW schwer und kann den Gegner in der Challenge-League-Tabelle mit dem 1:1 nicht abhängen.

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  • Marcel Rohner

Als Petar Pusic vom Platz trottet, sind seine Schuhe schon lange nicht mehr blau. Bis zum Knöchel sei er auf der anderen Seite im Dreck gestanden, berichtet der U-21-Nationalspieler. «Eine solche Kulisse, ein solches Spiel», sagt er, «und dann ein solcher Rasen», Pusic schüttelt den Kopf, brutal schwierig sei es gewesen und die Unterlage extrem tief. Ja, dieser Rasen, er ist das Hauptthema nach dem Spiel. Auch Pusics Gegner Davide Calla findet, sein Team wolle Fussball spielen, da komme ein solcher Acker nicht entgegen.

Die Kulisse aber, die Pusic anspricht, sie ist wirklich gut. Die Schützenwiese ist fast ausverkauft, 9000 Zuschauer sind da. Das sind dreimal so viele wie an einem durchschnittlichen Heimspiel der Grasshoppers. Deren Fans sind auch in Winterthur personell stark vertreten, sie zünden die ersten Pyros, als die Spieler den Rasen betreten. Der Platz ist in Rauch gehüllt, da hat das Spiel noch nicht einmal angefangen.