ABO+2018-02-14 09:41

Warum uns 1968 nicht loslässt

1968 steht für eine Vielzahl politischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Sechs neue Bücher gehen seiner Wirkungsgeschichte nach.

Neue Idole: Junge Zuschauer am «Monsterkonzert» vom 30. und 31. Mai 1968 im Hallenstadion, an dem auch Jimi Hendrix auftrat. Foto: Photopress-Archiv, Keystone

Neue Idole: Junge Zuschauer am «Monsterkonzert» vom 30. und 31. Mai 1968 im Hallenstadion, an dem auch Jimi Hendrix auftrat. Foto: Photopress-Archiv, Keystone

Nebst den in die Jahre gekommenen Dabeigewesenen bewegt 1968 heute ganz besonders auch jüngere Konservative. Sie verstehen das Jahr als schrecklichen Wendepunkt, als ihr Katastrophenjahr. «Warum wir nach den 68ern eine bürgerlich-konservative Wende brauchen», schrieb kürzlich der 1970 geborene deutsche CSU-Politiker Alexander Dobrindt in der «Welt». Seit 1968 sei Deutschland ein von «linker Meinungsvorherrschaft» dominiertes Land.