ABO+2019-10-10 02:01

Warum das komplizierteste Familienmodell auch das beste ist

Eine Familie gründen und sich Job und Haushalt je zur Hälfte aufteilen – klingt schön. Aber die Realität macht viel Arbeit.

Immerhin sind gerade beide zu gleichen Teilen entnervt: Elisabeth Niederer und Eric Bergkraut in einer Szene im neuen Schweizer Spielfilm «Wir Eltern». Foto: PD

Immerhin sind gerade beide zu gleichen Teilen entnervt: Elisabeth Niederer und Eric Bergkraut in einer Szene im neuen Schweizer Spielfilm «Wir Eltern». Foto: PD

Will man eine Aufgabe mit hundertprozentiger Verantwortung gerecht aufteilen, scheint die Rechnung kinderleicht. 50/50 – so simpel, elegant und einfach sieht die gerechte Lösung auf dem Papier aus. Obschon man solche Dinge ja selten niederschreibt, wenn man eine Familie gründet. Wie die meisten jungen Menschen hatten auch ich und mein Partner eine nur vage, dafür aber romantische Idee davon, wie Familien- und Erwerbsarbeit aufgeteilt und ein solcher Alltag gestaltet werden könne. Aber immerhin hatten wir eine.