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«Charlie Hebdo» treibt es auf die Spitze

Darf man den toten Flüchtlingsbuben Aylan für eine Satire nutzen? «Charlie Hebdo» dreht die Spirale der Provokation weiter.

«Was wäre aus dem kleinen Aylan geworden, wenn er gross geworden wäre?»: «Charlie Hebdo» geht aufs Ganze. Zeichnung: «Charlie Hebdo»
«Was wäre aus dem kleinen Aylan geworden, wenn er gross geworden wäre?»: «Charlie Hebdo» geht aufs Ganze. Zeichnung: «Charlie Hebdo»

Provokation ist Prinzip bei der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo». «Charlie muss dort sein, wo die anderen sich nicht hintrauen.» Mit diesem Satz reagierte Chefredakteur Riss, mit bürgerlichen Namen Laurent Sourriseau, auf die scharfe Kritik an seiner Titelzeichnung der Jahresausgabe des Attentats, die einen eindeutig christlichen Gott als Mörder zeigte.

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