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Fotografieren jenseits der Physik

Die Fotografie wird nie mehr sein, wie sie war: Leistungsfähige Algorithmen machen unmögliche Dinge möglich – und das unverfälschte Bild zu einem Auslaufmodell.

Eine Schmetterlingsraupe, frontal fotografiert. Damit die Aufnahme bis zu den Spitzen der Härchen scharf ist, wurden 104 Fotos kombiniert.
Eine Schmetterlingsraupe, frontal fotografiert. Damit die Aufnahme bis zu den Spitzen der Härchen scharf ist, wurden 104 Fotos kombiniert.
Gilles San Martin/Wikimedia.org
Das iPhone 7 imitiert den schmalen Schärfentiefebereich einer Spiegelreflexkamera ...
Das iPhone 7 imitiert den schmalen Schärfentiefebereich einer Spiegelreflexkamera ...
Rafael Zeier
... die App Pikazo verwendet ein Porträtfoto (links unten) und zeichnet es mit einer Aufnahme des Zürichsees vom Uetliberg her nach (rechts unten).
... die App Pikazo verwendet ein Porträtfoto (links unten) und zeichnet es mit einer Aufnahme des Zürichsees vom Uetliberg her nach (rechts unten).
schü.
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Die Fotografie, so wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Wir haben es nur noch nicht gemerkt. Eine kühne Behauptung, die man im «Time Magazine» lesen konnte: Die Kamera der Zukunft hat kaum mehr etwas mit den Knipsapparaten zu tun, mit denen wir aufgewachsen sind. Die Kamera der Zukunft sei eine App, sagt auch Taylor Davidson, der Start-ups berät und selbst fotografiert. Bei dieser App ist die Linse ebenso nebensächlich wie der Film oder Sensor und die Gesetze der Physik.

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