2018-11-01 21:09

«Die Berge haben wir überwunden»

An den rätoromanischen Literaturtagen «Dis da litteratura» herrscht Aufbruchstimmung. Wieso, das erklärt Mitorganisatorin Nadina Derungs.

Die 28. Ausgabe der Dis di litteratura bewegt sich zwischen den Zeilen und Sprachen. «Tranter lingias», «Zwischen Zeilen» lautet das Motto.

(Bild: Dis da litteratura)

Frau Derungs, am Wochenende starten die 28. Dis da litteratura. Was erwartet denn die Besuchenden?
Die Ddl sind der einzige gesamträtoromanische Literaturanlass in der Schweiz. Vertreten sind alle romanischen Regionen, alle Idiome. Es werden viele Neuerscheinungen vorgestellt. Die Herausgeber und Verlagshäuser planen die Vernissagen mittlerweile auf die Ddl hin, die Stimmung ist dementsprechend festlich, vorfreudig. Es ist ein Sehen und Gesehenwerden. Es ist wunderbar. Da sind Autorinnen, Professoren, Lesende, Kulturschaffende, viele Junge – ein Ort, um sich zu treffen.