2016-07-09 08:50

Unsterbliche Rockstars

Lou Reed, Mick Jagger, David Bowie: Sie werden alt oder sterben weg, die Stars der Sechziger und Siebziger. Wir lieben sie weiter.

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Wie oft hat er seine berühmteste Zeile schon bereut? Mitte der Sechziger hat Pete Townshend sie geschrieben, der heute 71-Jährige war damals 20 Jahre alt, ein Kunststudent und Gitarrenzerstörer, voller Zorn und Amphetamin. Das Stück hiess «My Generation» und die fatale Zeile darin «Hope I die before I get old», hoffentlich sterbe ich, bevor ich alt werde.

The Who, «My Generation». Live in Frankreich, 1966

Über 50 Jahre später singt sein Freund Roger Daltrey die Zeile noch immer an ­jedem Who-Konzert, zuletzt am 7. März in Boston; Titel der Tour: «The Who Hits 50».

Mick Jagger, der tanzende Urgrossvater

Es wird die beiden trösten, dass auch Mick Jagger «(I Can’t Get No) Satisfaction» noch heute bringen muss. Er würde Lachkrämpfe bekommen, sagte er mit 22 Jahren in einem Interview, wenn er es noch mit 50 singen würde. In zweieinhalb Wochen wird Jagger 73 Jahre alt. Der tanzende Urgrossvater hat sieben Kinder, fünf Enkel und eine Urenkelin. Und steht immer noch auf der Bühne. Soeben haben die Stones eine erfolgreiche Südamerikatournee abgeschlossen, die sie erstmals nach Kuba brachte als hedonistische Vorboten des Kapitalismus. «Satisfaction» war die letzte Zugabe.

The Rolling Stones, «(I Can’t Get No) Satisfaction». Live in Rio, 2012

Bob Dylan denkt sowieso nicht daran, aufzugeben. Würde es ihn noch mit 90 geben, hat er einmal notiert, man träfe ihn wohl auf einer Bühne an. Die Erkenntnis hatte er an einem nebligen Oktoberabend 1987, während seines Konzerts auf der Piazza Grande von Locarno. Dylan fühlte sich schlecht, er sang nicht gut, am liebsten hätte er sich hinter seiner Band versteckt. Dann durchzuckte ihn ein Erweckungserlebnis, das er in seinem autobiografischen Buch «Chronicles» in einem Satz zusammenfasst: «Ich bin zum Hier-Stehen bestimmt, egal, ob Gott mich erlöst oder nicht.»

Bob Dylan: «Early Roman Kings», «I Could Have Told You», «Spirit On The Water». Live in Los Angeles, 2016

Seither bereist Dylan die Bühnen; seit Locarno hat er Tausende von Konzerten gegeben. Obwohl seine Stimme stark nachgelassen hat, kommen immer noch Leute, die ihn hören wollen. Als er seine ­Epiphanie erlebte, war er 46 Jahre alt und an einem Tiefpunkt seiner Karriere; im Mai feierte er seinen 75. Geburtstag.

1500 Dollar Eintritt

Townshend, Jagger und Dylan gehören zu den Überlebenden, die sich Anfang Oktober zu einem Festival zusammenfinden. «Desert Trip» heisst die Grossveranstaltung in Indio, Kalifornien, zwei Autostunden von Los Angeles entfernt. Sie versammelt an drei Abenden Bob Dylan, die Rolling ­Stones, Neil Young, Paul McCartney, The Who und Roger Waters, der «The Wall» aufführen wird, das letzte relevante Werk von Pink Floyd und auch von ihm.

Ankündigung des Desert-Trip-Festivals, 2016

Alle Musiker waren um die 20, als ihre Karrieren begannen, alle sind heute 70 oder darüber. Sie altern mit ihrem Publikum, das für drei Tage 1500 Dollar zahlen muss, und das ist nur der offizielle Preis. Trotzdem war das Festival so schnell ausverkauft, dass die Veranstalter eine Wiederholung ansetzten am darauffolgenden Wochenende. Auch diese Plätze sind schon lange weg. Der Anlass kommt einem vor wie ein letztes Klassentreffen beim langen Abschied einer Generation, die ihre Zeit in den Sechziger- und Siebzigerjahren erlebte. Er bestätigt auf superlative Art eine Erkenntnis, die sich in diesem Geschäft vor Jahrzehnten durchsetzte: dass das Publikum vom Bekannten nicht genug bekommt. Der Brand eines Bandnamens garantiert Erfolge, die kein Soloauftritt erreichen kann.

Woodstock liegt am Genfersee

Bands und Sänger reisen in einer rotierenden Abfolge von Comeback- und Abschiedskonzerten um die Welt. Manche Gruppen wie Uriah Heep, Deep Purple, Status Quo oder die Beach Boys sind immer noch unterwegs, wenn auch nicht immer in Originalbesetzung. Queen spielen mit dem jungen Adam Lambert unpeinlich zusammen. Weder die Krebserkrankung ihres Gitarristen noch die Gedächtnislücken von Sänger Ozzy Osborne konnten Black Sabbath davon abhalten, noch einmal auf Tournee zu gehen, nachdem sie schon vor drei Jahren spielten, als nähmen sie Abschied von Fans und Bühne.

Santana, «Soul Sacrifice». Live in Woodstock, 1969

Nächste Woche werden Santana in Montreux spielen – in der Besetzung, mit der die Band 1969 in Woodstock ihre Karriere lancierte. Als Led Zeppelin sich 2007 für zwei Konzerte reformierten, gingen 20 Millionen Billettwünsche ein; die Londoner O2-Arena fasst 20'000 Leute. Nach ihren Auftritten bekam die Band Offerten in mehrstelliger Millionenhöhe für eine gemeinsame Tour, aber ­Robert Plant, der Sänger, blieb konsequent und sagte ab. Damit war das Projekt erledigt.

Wenn es eine Band nicht mehr gibt, tut es die Cover­band an ihrer Stelle. Die australischen Abba-Parodisten Björn Again sind seit 1998 unterwegs und haben sich dabei in mehrere Ausgaben vervielfacht, um die Nachfrage zu bändigen. Imitatoren wie die Australian Pink Floyd Show oder The Musical Box spielen im Zürcher Kongresshaus, die Stadt wird regelmässig von Beatles-Kopisten heimgesucht. Elvis Presley singt von der Leinwand zum Spiel einer Liveband, und wir werden es noch er­leben, dass das Hologramm von Jimi Hendrix das ­Hallenstadion bespielt. Die Sehnsucht nach dieser Musik gründet darin, dass sie die Mythen der Sechziger vertonte – Renitenz, Befreiung und Selbsterfahrung. Bevor der Rock ’n’ Roll sich als Soundtrack des Kapitalismus etablierte, formulierte er Proteste und versprach Befreiung. Die Musiker protestierten gegen Sexualmoral, Rassentrennung und andere Formen der Unterdrückung, und sie feierten das Wildsein und Frohsein und Anderssein – in einem Wort: die Jugend.

Eltern und andere Spassvernichter

Also feierten sie sich selbst. Rock war eine junge Musik, damals, entstanden als Amalgam aus ­Country und Blues, weisser Klage und schwarzer Intensität. Die Kombination war einem Lastwagenfahrer aus Mississippi als Erstem gelungen. Das Jahr war 1954, der Austragungsort das Sun-Studio in Memphis, der Sänger war 19 Jahre alt und hiess ­Elvis Presley. «The Music of Young America» nannte sich später auch Motown, die schwarze Plattenfirma in Detroit. Eltern, Priester, Politiker und ­andere Spassverhinderer sahen diese neue Musik als Anleitung zur Verführung. Sie hatten recht. Der Rock ’n’ Roll betrieb die Elektrisierung des ­Unterleibs.

Elvis Presley, «That's Alright Mama». Live in Shreveport, Louisiana, 1954 (audio)

Die Musiker waren nur wenig älter als ihre Fans, wenn überhaupt. Damals konnte sich keiner von ihnen vorstellen, mit seiner Musik älter zu werden als 30. Plattenfirmen behandelten jede neue Single einer Band, als sei es ihre letzte. Musikalische Stile nahm man so ernst wie eine Sommergrippe, und die Presse befragte die Musiker nach Freundinnen und Frisuren statt nach dem d-Moll-Septakkord mit eingeschobener Quarte, mit dem George Harrison auf seiner zwölfsaitigen Rickenbacker «A Hard Day’s Night» eröffnet – den Song, das Album und den Film. Selbst John Lennon und Paul McCartney ­waren überzeugt, dass ihre Karriere bei den ­Beatles nach zwei, drei Erfolgsjahren zu Ende gehen und sie dann für andere Songs schreiben würden in der Manier von Leiber & Stoller und den Berufskomponisten des Brill Building am Broadway in Manhattan. Lennon starb mit 40 Jahren, erschossen von einem fanatisierten Fan, McCartney aber hat seit dem Ende der Beatles 36 Platten veröffentlicht und befindet sich gerade wieder auf Welttournee. Er spielt in vollen Hallen.

Wer nicht schon mit 27 Jahren an seinen Drogen zugrunde ging wie Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis ­Joplin oder Jim Morrison, erreicht jetzt das kritische Alter, in dem das Leben schwerer fällt oder zu Ende geht. Es kommt einem nicht nur vor, als ob die Stars immer häufiger stürben: Es ist so. David Bowie, Keith Emerson, Prince, Lemmy Kilmister, Glenn Frey von den Eagles, Beatles-Produzent George Martin, Maurice White von Earth, Wind & Fire, Gitarrist Paul Kantner von Jefferson Airplane: Sie alle starben kurz nacheinander.

The Doors, «Roadhouse Blues». Official video, 2013

Und noch nie war das journalistische Genre des Nachrufs so gefragt wie in diesen Monaten, da ­Musiker, Schauspieler, Regisseure und Schriftsteller beiderlei Geschlechts nacheinander sterben. Die Zahl der Nachrufe habe sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, sagte Nick Serpell von der BBC der «NZZ am Sonntag». Serpell ist beim Sender für Nachrufe verantwortlich. Er wird in den nächsten Jahren viel zu tun haben. Denn die geburtenstarke Generation der Nachkriegszeit kommt ins Alter und stirbt weg. Weil die Rockmusik sich in den Sechzigerjahren zu einer Massenkultur globalisierte, wurden viele Musiker zu Stars. Weil sie symbolhaft für eine Zeit der Bewegung stehen, sind sie es bis heute geblieben.

Woher kommt dieser anhaltende Erfolg, wie ist diese Sehnsucht nach der Musik jener Zeit zu erklären, was haben die Stars der Sechziger und Siebziger für eine Ausstrahlung, dass diese bis in unsere Gegenwart hineinleuchtet, warum dominiert die Vergangenheit so sehr die Gegenwart? Die Antworten haben mit Wirtschaft, Demografie und der Wirkung von Musik zu tun – und dem Tod des Stars im Zeitalter der Selbstdarstellung.

Musik, diese Erinnerungsmaschine

In den Fünfzigern wuchs die amerikanische Jugend zu einer Kaufkraftklasse heran. Die Teenager hatten mehr Zeit und Geld als frühere Generationen, als Fans waren sie über die Vertriebskanäle Radio und Fernsehen direkt zu erreichen. Sie kauften die Platten und Kleider ihrer Vorbilder, sie gingen an die Konzerte. Die Plattenindustrie fuhr grosse Margen ein, die Musiker wurden mit brutalen Verträgen kleingehalten. Manche wurden trotzdem reich, einige schwerreich. Elvis Presley zum Beispiel hat bis heute zwischen 600 Millionen und 1 Milliarde Platten verkauft, je nach Quelle.

Dass die meisten davon nach seinem Tod erschienen, ist ein Beleg dafür, dass die Stars der Sechziger und Siebziger so gegenwärtig bleiben: weil die Sehnsucht des Publikums nach seinen Stars selbst ihren Tod überdauert. Und die Plattenindustrie ihren Katalog in immer neuen Varianten und Verpackungen wiederveröffentlicht.

«Hotel California» wird zur Erinnerung an das jugendliche Zelten am Bielersee.

Und weil Musiker heute, in den Zeiten von Youtube, Streaming und Digitalkopie, mit CDs kaum mehr Geld verdienen, gehen sie auf Tournee. Konzertorganisationen wie Live Nation bieten komplette Welttourneen an und kaufen immer mehr Auftrittsorte zusammen, die Hallen werden bestuhlt und die Auftritte gedämpft, im Gegenzug steigen die Billettpreise drastisch an; ein junges ­Publikum kann sich solche Konzerte gar nicht leisten. Dafür kommen die Älteren und feiern mit ihren Stars den Sound von damals.

Denn die Musik ist eine Erinnerungsmaschine. Das sei doch schade bei Konzerten, hat Mick Jagger einmal gesagt, «dass nichts davon zurückbleibt ausser der Erinnerung an sie». Der Satz gilt auch für die Musik selbst, wie die Stones sie seit Jahrzehnten aufführen. Ihre Fans haben beim Älterwerden irgendwann aufgehört, neue Musik zu hören, sie gingen nicht mehr in die Bars oder in die Disco, ­dafür lesen sie Musikhefte wie «Mojo», «Uncut» oder den «Rolling Stone», die ihre Titelseiten immer noch mit Pink Floyd, den Beatles, Neil Young oder David Bowie bebildern. Eine Tournee der ­Stones, von Fleetwood Mac oder den Eagles funktioniert als musikalische Reaktivierung der eigenen Vergangenheit. «Hotel California» wird zur Erinnerung an das jugendliche Zelten am Bielersee.

Der Star ist tot

Wer möchte es den Fans verübeln, wenn das Erlebnis sie nicht enttäuscht? Alternde Musiker und ihr Publikum zu verhöhnen, nur weil diese Musik einer Jugendkultur entstammt und mit jeder Generation wieder entsteht: Das fällt ja leicht. Alt-Bundesrat Samuel Schmid stand in Dübendorf neben Alt-­Rocker Keith Richards, Tony Blair sang früher in einer Band, Bill Clinton spielte «Heartbreak Hotel» auf seinem Tenorsaxofon. Die Jeansjacken-Manager im Hallenstadion sehen komisch aus, die Wahnsinnspreise für Konzerte haben etwas Gieriges. Mick Jaggers Peter-Pan-Komplex muss sogar ihm aufgefallen sein, Paul McCartneys greisenhaft geliftetes ­Bubengesicht wirkt maskenhaft. Aber Leute wie Robert Plant geben weiterhin fantastische Konzerte, Neil Young fegt an einem guten Abend jede Punkband von der Bühne, Santana spielten sich bei ihrem letzten Schweizer Auftritt in Ekstase. Und Joan Baez, noch eine Woodstock-Veteranin, hat letztes Jahr in Nyon, alleine auf der grossen Bühne, ein grosses, klares Konzert gegeben, voller Humor und ohne jede Sentimentalität.

«Die Zukunft ist ­ungewiss und das Ende immer nah.»Jim Morrison

Sowieso geht die Sehnsucht nach dem Star weit über die Nostalgie hinaus: Sie lässt sich als Rück­besinnung interpretieren, eine Reaktion der Alten auf die Selbstinszenierung der Jungen. Noch nie stimmte der Satz von Andy Warhol so sehr, wonach in Zukunft jeder für eine Viertelstunde berühmt sein werde. Warhols Zukunft ist unsere Gegenwart. Die sozialen Medien bilden die Feier der User von sich selber ab. Amateure stellen ihre Gitarrensoli nach Eddie van Halen auf Youtube, sie tanzen den Michael Jackson, singen die Madonna. Talentshows wie «Deutschland sucht den Superstar», «Britain’s Got Talent» oder «American Idol» nähren die ­Hoffnungen der Laien. Die englische Sängerin Adele, über die Plattform Myspace berühmt geworden, gibt sich an ihren Konzerten grosse Mühe, ihre Normalität zu betonen. Sie singt vor ­Millionen und besteht darauf, genau so zu sein wie sie. So etwas wäre David Bowie niemals eingefallen, und gerade das machte ihn so interessant. Ein Star bleibt fern, unerreichbar, ein ambulantes Kraftfeld der Projektionen.

Der Star ist nicht tot, aber es kommt einem vor, als werde er immer häufiger aus der Retorte produziert. Berühmtheiten wie Beyoncé, Justin Bieber, Lady Gaga oder Taylor Swift haben etwas Künstliches, ihre Kleider, Karrieren und Ansichten wirken designt, ihre Provokationen sehen inszeniert aus, ihre Musik wird am Computer fabriziert. Es geht immer schneller, bis jemand zum Star erklärt wird, und es dauert immer weniger lang, bis er wieder vergessen geht. «Was immer die Musik ausmachte in den letzten Jahren und Jahrhunderten», sagt der amerikanische Kulturtheoretiker Greil Marcus im Gespräch, «sie ist zu einem Design geworden.» Die Verbindung zu den Gefühlen habe sich gelöst.

Ja, früher

Früher war alles besser. Die heutige Musik hat ihren Ausdruck verloren. Die Jungen haben kein Gefühl für das Echte. Der Star von heute ist ein ­Mutant. Das klingt nicht nur resignativ, sondern nachgerade reaktionär. Schlecht gelauntes Unverständnis, Nostalgie als Eskapismus. Mithin das ­genaue Gegenteil dessen, wofür diese Kultur stand, was sie ausdrückte, wie sie es vertonte: Gegenwart und Intensität. «The future’s uncertain and the end is always near», sang Jim Morrison, der sich auskannte. Die Zukunft ist ungewiss und das Ende immer nahe. Ein Jahr später lag er tot in einer Pariser ­Badewanne.

Wie kommt es, dass eine ehemalige Jugendkultur nicht altern kann, ohne an ihrer Vergangenheit festzuhalten? Weil die Rockmusik, eine elektrische Variante der Folkmusik, ihrem Wesen nach konservativ orientiert ist. Sie bezieht ihre Energie aus früheren Stilen, die immer wieder neu gemixt oder variiert werden. Nichts von dem, was die englischen Punks von der Bühne spuckten, kommt an den Nihilismus heran, mit dem Lou Reed und Velvet Underground 1966 den Heroinrausch besangen, sieben Minuten lang und auf zwei Akkorden.

The Velvet Underground: «Heroin». Video, 1967

Diese Verehrung des Vergangenen hat auch ­etwas Befreiendes. Denn sie bestätigt das komplette Unverständnis gegenüber dem Neuen. Und das ist gut so. Das Schlimmste, was einer jungen Kultur passieren kann, ist das Verständnis der ­Alten. Es wird immer schwieriger heutzutage, unverstanden zu bleiben.

Verehrung des Vergangenen: Fans trauern um David Bowie. Foto: Stefan Wermuth (Reuters)
Verehrung des Vergangenen: Fans trauern um David Bowie. Foto: Stefan Wermuth (Reuters)