ABO+2019-10-05 18:28

Köppel, die Frauen und das Klima

Es lohnt sich, bei den Zürcher Ständeratswahlen taktisch vorzugehen – je nachdem, welches Ziel man erreichen will.

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Drei Frauen und zwei Männer fordern die beiden bisherigen Ständeräte Daniel Jositsch (SP) und Ruedi Noser (FDP) heraus: Tiana Angelina Moser (GLP), Marionna Schlatter (Grüne), Nicole Barandun (CVP), Roger Köppel (SVP) und Nik Gugger (EVP).

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben also eine echte Wahl zwischen links und rechts, Frau und Mann, Klima und Wirtschaft. Wer taktisch wählt, erreicht sein Ziel eher.

Haben harte Konkurrenz: die Zürcher Ständeräte Daniel Jositsch (SP) und Ruedi Noser (FDP). Foto: Dominique Meienberg


Ziel 1: Im Ständerat braucht es eine Frau
Die beiden bisherigen Zürcher Ständeräte sind Männer; im 46-köpfigen Gremium sind Männer insgesamt übervertreten. Wer diesen Fakt ändern will, kann seine Stimme nun mindestens einer und höchstens zwei Frauen geben.